Tom Cruises früher Hollywood-Vorstoß für das Soundsystem von Scientology

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In den frühen 1990er-Jahren, als Tom Cruise in die A-Liste aufstieg, versuchte er stillschweigend, eine von Scientology entwickelte Klangmethode in große Hollywood-Produktionen zu integrieren. Wieder aufgetauchte Interviews und Branchenberichte zeigen, wie Cruise aktiv ein System namens Clearsound bewarb und es mit dem mittlerweile berühmten Ausspruch verteidigte: „Ich habe einfach ein System gefunden, das besser ist.“ Dies war nicht nur eine Präferenz; Es war ein bewusster Versuch, Einfluss auf das technische Rückgrat des Filmemachens zu nehmen.

The Clearsound Push: Hinter den Kulissen

Laut dem französischen Sender 3DVF setzte Cruise Regisseur Rob Reiner während der Produktion von „A Few Good Men“ unter Druck, Clearsound zu übernehmen. Das System wurde als Lösung zur Reduzierung von Kamerageräuschen und zur Verbesserung der Dialogklarheit vorgestellt. Während Reiner letztendlich ablehnte, verdeutlichte der Vorfall die Überschneidung zwischen Cruises Glauben und seinem wachsenden Einfluss in Hollywood. Dies war kein Einzelfall. In den späten 1980er Jahren war Cruise nach „Top Gun“ und „Die Farbe des Geldes“ bereits zu einem zahlungsfähigen Star geworden. Etwa zur gleichen Zeit machte ihn seine Heirat mit Mimi Rogers mit Scientology bekannt, die schnell zu einem zentralen Teil seines Lebens wurde.

Cruise’s Advocacy: Ein Interview aus dem Jahr 1992

In einem Profil des Rolling Stone aus dem Jahr 1992 gab Cruise bekannt, dass er das Far and Away -Team davon überzeugt hatte, seinen Dialog mit Nicole Kidman mit Clearsound aufzunehmen. Er kritisierte die traditionellen Hollywood-Soundpraktiken und erklärte: „So etwas wie ein großartiges Hollywood-Soundsystem gibt es nicht.“ Er beschrieb einige Tonabteilungen als archaisch und deutete damit an, dass sein System eine notwendige Weiterentwicklung sei. Cruises Motivation war einfach: Er wollte von Anfang an sauberere Aufnahmen und keine Nachbearbeitungskorrekturen mehr. „Normalerweise schert sich niemand um den Klang“, sagte er. „Ich will das Beste. Ich habe einfach ein System gefunden, das besser ist. Alles, was ich will, ist Klarheit in der Stimme. Ich glaube nicht, dass das so viel verlangt, oder?“

Technische Details und Reaktion der Branche

Die zeitgenössische Berichterstattung bestätigte das Ausmaß von Cruises Bemühungen. In einem Bericht des Los Angeles Magazine aus den 1990er Jahren wurde festgestellt, dass Clearsound-Rigs deutlich teurer waren als Standard-Setups. Einige Filmemacher fanden das System vielversprechend, aber kompliziert. Berichten zufolge nutzte Far and Away Clearsound teilweise, um Cruise zu besänftigen, während A Few Good Men sowohl Clearsound als auch konventionellen Sound nebeneinander testeten. Das Scientology Money Project, eine unabhängige Website, die die Medienpräsenz der Kirche verfolgt, hat später diese Berichte und die Patentgeschichte hinter Clearsound zusammengestellt.

The Science Behind Clearsound

Scientology pitched Clearsound as a way to make recorded speech cleaner, reducing background noise and imperfections common in tape-based recording. Die Kirche bezeichnete es als Teil von L. Ron Hubbards Schwerpunkt auf klarer Kommunikation, und in der Hubbard zugeschriebenen Patentanmeldung aus dem Jahr 1993 wurde ein Gerät beschrieben, das Verzerrungen reduzieren soll. Im Wesentlichen wurde das System als technische Lösung zur Verbesserung der Audioqualität vorgestellt, die im Einklang mit Scientologys breiterem Schwerpunkt auf klarer und verständlicher Kommunikation steht.

Der breitere Kontext

Die wieder aufgetauchten Interviews, Berichte und technischen Unterlagen zeichnen ein spezifisches Bild von Cruises frühen Blockbuster-Jahren – einer Zeit, in der er die Studios aktiv dazu drängte, eine fundierte Methode zu übernehmen, die an seinen Überzeugungen knüpfte. Seine Aussage aus dem Jahr 1992 – er wollte, dass der Dialog „klar“ klingt und glaubte, dass das System von Scientology die Antwort sei – bringt diesen Vorstoß auf den Punkt. Ob das System wie versprochen funktionierte, ist fraglich, aber die Details zeigen einen bewussten Versuch, die technischen Lösungen von Scientology in die Mainstream-Filmproduktion zu integrieren.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Tom Cruises frühes Hollywood-Eintreten für Clearsound den kalkulierten Versuch zeigt, die Branche mit seinen persönlichen Überzeugungen in Einklang zu bringen. Die wieder aufgetauchten Details unterstreichen einen weniger bekannten Aspekt des Einflusses von Scientology, der sich über seine philosophischen Grundsätze hinaus bis hin zur technischen Infrastruktur des Filmemachens erstreckt