Bei einer kürzlichen Veranstaltung vermied Prinz William es geschickt, Fragen zu seinem Onkel Prinz Andrew und der kürzlich erfolgten Aberkennung seiner königlichen Titel zu beantworten. Die Folge beleuchtet die anhaltenden Folgen von Andrews Verbindung zu Jeffrey Epstein und die anhaltenden Bemühungen, den Ruf der königlichen Familie zu schützen.
Der Moment des Ausweichens
Bei der Verleihung des Earthshot-Preises in Rio de Janeiro, Brasilien, stellte Christiane Amanpour von CNN Prinz William eine Frage zu einer „Veränderung“ in seiner Familie – eine klare Anspielung auf die Entscheidung von König Charles, Andrew seinen „Prinzen“-Titel zu entziehen. Anstatt direkt zu antworten, lenkte William das Gespräch geschickt um.
„Ich denke, der Earthshot-Preis ist ein klassisches Beispiel für Veränderung“, sagte er. „Anstatt darüber zu reden, machen wir es. Das ist der Punkt, an dem ich es haben möchte.“
William betonte die Bedeutung des Handelns und der Innovation, die die Empfänger des Earthshot-Preises an den Tag legten, und versicherte, dass sie die „wahren Action-Helden“ seien und dass positive Veränderungen durch ihre Unterstützung und nicht durch interne Familienangelegenheiten entstehen würden.
Eine Geschichte der Spannung
Diese Vermeidung ist nicht neu, da William bisher darauf verzichtet hat, sich öffentlich zu den Vorwürfen gegen seinen Onkel zu äußern. Andrew Windsor-Mountbatten wurde wegen sexuellen Missbrauchs durch Virginia Giuffre angeklagt, die enge Verbindungen zum verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein hatte. Während die Einzelheiten der Vorwürfe außergerichtlich geklärt wurden, hat der Skandal dem Image der königlichen Familie erheblichen Schaden zugefügt.
Über die Kernvorwürfe hinaus besteht eine separate Quelle der Spannung zwischen William und Andrew. Eine Biografie mit dem Titel „The Rise and Fall of the Yorks“, die Anfang des Jahres veröffentlicht wurde, deutet auf eine Geschichte der Ressentiments hin, die auf Andrews angebliche Äußerungen über Kate Middleton, Williams Frau, zurückzuführen sind.
Eine Geschichte der Ressentiments: Angebliche Kommentare über Kate
Der Biografie zufolge verursachte ein angeblich „unhöflicher“ Kommentar von Andrew gegenüber Kate eine erhebliche Kluft zwischen den beiden Männern. Eine Quelle innerhalb der Familie behauptete, diese Aktion habe die Beziehung zwischen William und Catherine beschädigt und ihr Verhältnis zum zukünftigen König und der zukünftigen Königin belastet.
Williams Einfluss auf Andrews Degradierung
Der Entzug von Andrews Titel unterstreicht auch den wachsenden Einfluss von Prinz William innerhalb der königlichen Familie. Palast-Insider vermuten, dass William eine treibende Kraft hinter der Entscheidung war. Es wird angenommen, dass William seinem Vater, König Charles, mitgeteilt hat, dass die Situation mit Andrew nicht länger toleriert werden könne, und dass der Ruf der Familie auf dem Spiel stünde, wenn die Situation andauern würde.
„William hat deutlich gemacht, dass sich das nicht länger hinziehen darf“, teilte ein Palastinsider mit. „Er sagte seinem Vater, dass sich das Image der Familie nie wieder erholen würde, wenn Andrew nicht stillschweigend gehen würde.“
Der Schritt, Prinz Andrew herabzustufen, zeigt eine konzertierte Anstrengung innerhalb der königlichen Familie, sich von Skandalen zu distanzieren und dem Schutz ihres Rufs Vorrang einzuräumen. Die raschen Maßnahmen gegen Andrew unterstreichen, wie wichtig es ist, das Vertrauen der Öffentlichkeit aufrechtzuerhalten und die mit der Monarchie verbundenen Werte aufrechtzuerhalten.

































