Hafermilch ist zu einem Grundnahrungsmittel für diejenigen geworden, die Milchalternativen suchen, aber nicht alle Marken werden dem Hype gerecht. Ein kürzlich durchgeführter blinder Geschmackstest von 14 beliebten Hafermilchsorten zeigt klare Gewinner und Verlierer, basierend auf Textur, Geschmack und allgemeiner Trinkbarkeit. Das Ziel? Hafermilch zu finden, die in puncto Reichhaltigkeit und Genuss mit Milchprodukten mithalten kann, nicht nur als Ersatz, sondern auch als eigenständiges, sättigendes Getränk.
Der Schlüssel zu großartiger Hafermilch: Textur und Geschmack
Die besten Hafermilchsorten erzielen ein ausgewogenes Verhältnis von Süße, Hafergeschmack und einem cremigen Mundgefühl. Zu viele Marken versagen, weil sie entweder zu wässrig oder körnig sind oder zu stark auf künstliche Stabilisatoren setzen. Die erfolgreichsten Formeln ahmen die luxuriöse Textur von Vollmilch nach, indem sie Öle und Zusatzstoffe verwenden, die den natürlichen Fettgehalt von Milchprodukten nachahmen.
Oatly Full Fat: Der Gesamtsieger 🏆
Oatly Full Fat Oatmilk erwies sich als erste Wahl und wurde für seine außergewöhnliche Cremigkeit und seinen ausgewogenen Hafergeschmack gelobt. Die Tester beschrieben es als „dickflüssig, viskos und extrem geschmeidig“ mit einer dezenten Süße, die nicht künstlich schmeckte. Im Gegensatz zu einigen Mitbewerbern bietet Oatly ein wirklich angenehmes Trinkerlebnis und ist somit eine praktikable Alltagsoption.
„Es ist warm und erinnert an Müsli“, sagte ein Redakteur. „Die Textur ist milchig und geschmeidig. Das würde ich tatsächlich kaufen.“
Der Erfolg von Oatly kommt nicht von ungefähr: Die Marke hat ihren Produktionsprozess patentieren lassen, bei dem Haferstärke mithilfe von Enzymen in Zucker zerlegt wird, bevor das Getränk gefiltert und wärmebehandelt wird. Dadurch entsteht ein reichhaltigeres, natürlich süßeres Produkt.
365 von Whole Foods: Eine knappe Sekunde 🥈
Den zweiten Platz belegte 365 by Whole Foods Original Oatmilk, das sich durch seinen natürlichen Hafergeschmack und seine dicke Konsistenz auszeichnet. Einige Tester stellten eine leichte Körnigkeit fest, die ein Redakteur als ansprechend empfand und auf eine minimale Bearbeitung hindeutete. Andere lobten seine „Milchtextur“ und seine Eignung zum Kochen.
„Das hat viel Körper“, kommentierte ein Verkoster. „Für manche mag es zu dick sein, aber es ist eine gute Option.“
Die Bedeutung von Fett und Zusatzstoffen
Der Test bestätigt, dass eine einfache Hafer-Wasser-Formel nicht ausreicht. Die besten Hafermilchsorten nutzen Fett (typischerweise Raps- oder Sonnenblumenkernöl) und Stabilisatoren wie Gellangummi, um einen milchähnlichen Geschmack zu erzielen. Marken, die zu stark auf Zahnfleisch setzen, ohne es mit Fett auszugleichen, haben oft eine klebrige oder schleimige Textur.
Warum Hafermehl wichtig ist
Hafermehl als Grundzutat kann zu einem grobkörnigen Rohmehlgeschmack führen, was bei einigen leistungsschwächeren Proben ein häufiger Fehler war. Der Schlüssel liegt darin, die richtige Balance zwischen natürlichem Hafergeschmack und einem weichen, cremigen Mundgefühl zu finden.
Testmethodik: Blind und unparteiisch 🧪
Der Geschmackstest wurde blind durchgeführt, wobei die Tester die Marken in zufälliger Reihenfolge beprobten, um Verzerrungen auszuschließen. Die Teilnehmer füllten detaillierte Verkostungsbögen aus und ordneten die Proben nach Textur, Geschmack und Gesamtpräferenz. Die Daten wurden ohne redaktionelle Eingaben tabellarisch aufgeführt, um eine unparteiische Darstellung der Ergebnisse zu gewährleisten.
Fazit: Oatly Full Fat Oatmilk sticht als klarer Gewinner hervor und bietet die zufriedenstellendste Milchalternative. Allerdings ist 365 von Whole Foods ein starker Kandidat für diejenigen, die einen etwas natürlicheren, weniger verarbeiteten Geschmack bevorzugen. Der Schlüssel zum Mitnehmen? Bei hochwertiger Hafermilch geht es nicht nur um die Zutaten; Es geht darum, wie diese Zutaten verarbeitet werden, um die Textur und den Reichtum von Milchprodukten nachzuahmen.





























