Nachlass von James Van Der Beek: GoFundMe-Gegenreaktion auf Ranch-Kauf im Wert von 4,8 Millionen US-Dollar

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Der plötzliche Tod des Schauspielers James Van Der Beek am 11. Februar an Darmkrebs im Alter von 48 Jahren löste sofortige öffentliche Spendenaktionen im Rahmen einer GoFundMe-Kampagne aus. Das erklärte Ziel bestand darin, seine Frau Kimberly und ihre sechs Kinder (im Alter von 4 bis 15 Jahren) in einer finanziell unsicheren Zeit zu unterstützen. Innerhalb weniger Tage sammelte die Kampagne über 2,6 Millionen US-Dollar an Spenden, darunter Beiträge von prominenten Unterstützern wie Steven Spielberg, Zoe Saldaña und Busy Phillips.

Der Ranchkauf: Ein Streitpunkt

Die Kontroverse entstand, als bekannt wurde, dass Van Der Beek sich eine Anzahlung für eine 36 Hektar große Ranch in Texas gesichert hatte, die er am 9. Januar für 4,76 Millionen US-Dollar gekauft hatte. Sein Vertreter stellte klar, dass die Anzahlung durch einen von Freunden gegründeten Trust ermöglicht wurde, der der Familie den Übergang von der Miete zum Eigentum der Immobilie ermöglichte.

Öffentliche Kritik

Die Enthüllung löste im Internet eine Welle der Kritik aus. Viele stellten die Notwendigkeit öffentlicher Spenden in Frage, wenn der Schauspieler in der Lage wäre, einen so teuren Vermögenswert zu erwerben. Einige argumentierten, dass die Mittel für unmittelbare Lebenshaltungskosten und Bildung verwendet werden sollten und nicht für Luxusanschaffungen.

Frühere finanzielle Probleme

Van Der Beek hatte öffentlich über finanzielle Schwierigkeiten gesprochen, unter anderem über den Verkauf persönlicher Erinnerungsstücke aus seinen früheren Rollen in Dawson’s Creek und Varsity Blues im November 2025 und brachte durch eine Auktion etwa 47.000 US-Dollar ein.

Laufende Spendensammlung

Trotz des Kaufs der Ranch bleibt die GoFundMe-Kampagne seit dem 16. Februar aktiv. Die Situation wirft Fragen zur Transparenz der Spendensammlung von Prominenten und zur Verteilung der Spenden auf, wenn die zugrunde liegenden finanziellen Umstände komplex sind.

Der Vorfall hat eine Debatte über die Verantwortung von Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, ihren finanziellen Status offenzulegen, sowie über die Erwartungen von Spendern bei der Unterstützung wohltätiger Zwecke entfacht.