Speck – ein Eckpfeiler des amerikanischen Frühstücks und eine beliebte Zutat in unzähligen Gerichten – variiert stark in der Qualität. Von der Dicke über die Aushärtung bis zum Rauchprofil bestimmen subtile Unterschiede, ob ein Streifen zu Staub zerfällt oder ein zufriedenstellendes Kauerlebnis liefert. Wir haben einen Blindgeschmackstest mit 10 weit verbreiteten Marken durchgeführt, um festzustellen, welcher Speck die ideale Balance zwischen Rauch, Salz und Textur bietet.
Das Streben nach Speck-Perfektion
Zur objektiven Bewertung haben wir alle Proben auf einem mit Folie ausgelegten Blech bei 400 °F (205 °C) gebacken. Diese Methode gewährleistet ein gleichmäßiges Garen und ermöglicht es dem Speck, sein eigenes Fett abzugeben, wodurch sein wahrer Charakter zum Vorschein kommt. Anschließend probierten unsere Tester die Streifen in zufälliger Reihenfolge aus, um Voreingenommenheit und Ermüdung des Gaumens zu minimieren. Das Ziel war einfach: Finden Sie den Speck, der sich durch Vielseitigkeit auszeichnet und einen Geschmack und eine Textur bietet, die zum Frühstück, für Sandwiches oder für eigenständige Snacks geeignet sind.
Die Kriterien: Kauen, Rauchen und Gleichgewicht
Die Vorlieben variieren, aber unsere Tester waren sich in den wichtigsten Merkmalen einig. Idealer Speck sollte eine fleischige Konsistenz haben und weder glasartige Sprödigkeit noch schlaffe Weichheit aufweisen. Das Fett sollte sich gut rendern lassen, aber etwas Flexibilität behalten. Der Rauchgeschmack muss vorhanden sein, ohne den natürlichen Geschmack des Schweinefleischs zu überdecken. Wie ein Redakteur es ausdrückte: „Sie wollen Speck, der nach Speck schmeckt, nicht nach Lagerfeuer.“*
Der Gewinner: Smithfield Thick-Cut, natürlich Hickory geräuchert
Smithfield Thick-Cut Bacon ging als klarer Gewinner hervor. Dieser Speck hält, was er verspricht: eine kräftige Scheibe, die auch nach dem vollständigen Garen noch ein gutes Kauerlebnis bietet. Das ausgewogene Verhältnis von magerem Fleisch und Fett ist perfekt, verhindert ein Zersplittern und sorgt für einen zarten Biss.
Tester lobten den Geschmack als „typischen Speck“ – rauchig, ohne künstlich zu sein. Es ist vielseitig genug für Frühstück, Sandwiches oder über Salate gestreut und fängt die Essenz eines klassischen Specks, Ei und Käses auf einem Bodega-Brötchen ein.
Der Zweitplatzierte: North Country Smokehouse Bio-Apfelholz-geräucherter, ungehärteter Speck
Applewood Smoked Bacon von North Country Smokehouse belegte mit einem kräftigeren, intensiveren Geschmack den zweiten Platz. Die Rauchigkeit ist durchsetzungsfähig, grenzt an Tabak, wird jedoch durch eine subtile Süße gemildert. Dieser Speck ist „ganz nach oben gedreht“ und sorgt für ein tief fleischiges Erlebnis mit angenehmem Kauerlebnis.
Allerdings spaltete das starke Rauchprofil die Tester; manche empfanden die Süße als ablenkend. Wenn Sie einen kräftig rauchigen Speck bevorzugen, ist dies Ihre Wahl.
Die Konkurrenten
Zu den getesteten Marken gehörten:
- 365 von Whole Foods Uncured Applewood Smoked
- Applegate Natural Hickory Smoked Uncured Bacon
- Natürlich geräucherter Wildschweinkopfspeck
- Jimmy Dean Premium Hickory Smoked Bacon
- Oscar Mayer Naturally Hardwood Smoked Bacon
- Nature’s Promise Hickory geräucherter, ungehärteter Speck (Stop & Shop)
- North Country Smokehouse Bio-Speck
- Smithfield Naturally Hickory Smoked Thick Cut Bacon
- True Story Foods Applewood Smoked Kurobata Bacon
- Ungehärteter Speck von Wellshire Farms
Das Urteil: Textur und Dicke sind wichtig
Der kritischste Faktor war die Textur. Dick geschnittener Speck übertraf durchweg dünnere Sorten, da er mehr Kaufähigkeit behält und übermäßige Sprödigkeit verhindert. Supermarktspeck gibt oft zu viel Fett ab, was zu brüchigen, unbefriedigenden Streifen führt.
Ausgehärtet vs. unausgehärtet: Spielt das eine Rolle?
Ob Speck als „gepökelt“ oder „ungepökelt“ gekennzeichnet wird, ist größtenteils eine Marketingunterscheidung. Für „ungehärteten“ Speck wird oft Selleriepulver verwendet, das natürlich vorkommende Nitrate enthält, die beim Pökeln genauso funktionieren wie synthetische Nitrate. Geschmack und Scheibendicke erwiesen sich in diesem Test als weitaus wichtiger als die Pökelmethode. Der siegreiche Speck wurde traditionell mit Natriumnitrit gepökelt, während der Zweitplatzierte eine „ungepökelte“ Bio-Variante mit Selleriepulver war.
Letztendlich liefert der beste Speck eine harmonische Balance aus Rauch, Salz und sättigendem Kauen. Das Gewinnerstück, Smithfield Thick-Cut, erreicht dies perfekt.





























