Die 10 größten Fehler, die Menschen in der Therapie machen

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Die 10 größten Fehler, die Menschen in der Therapie machen

Eine Therapie wird oft als einfache Lösung für das emotionale Wohlbefinden angesehen. Aber die bloße Teilnahme an Sitzungen garantiert noch keinen Fortschritt; Viele untergraben unwissentlich ihre eigene Heilung. Fachleute für psychische Gesundheit identifizieren mehrere häufige Fallstricke, die das Wachstum verlangsamen oder Menschen länger als nötig festhalten.

Verstehen, warum das wichtig ist: Eine Therapie ist eine erhebliche Investition von Zeit und Geld. Das Erkennen dieser Fehler kann die Wirksamkeit maximieren, unnötige Anstrengungen verhindern und positive Veränderungen beschleunigen. Die moderne Betonung der psychischen Gesundheit macht eine proaktive Selbstwahrnehmung in der Therapie wichtiger denn je.

Ablenkung und oberflächliches Engagement

Klienten untergraben die Behandlung oft, indem sie ablenkende Verhaltensweisen an den Tag legen, insbesondere während der Teletherapie. Das Überprüfen von Telefonen, das Wäschewaschen oder das Zulassen von Unterbrechungen unterbrechen den Fluss und verhindern ein vollständiges Engagement. Behandeln Sie Fernsitzungen wie persönliche Termine, um konzentriert zu bleiben.

Zu früh aufhören

Viele brechen die Therapie nach einer einzigen enttäuschenden Sitzung ab und erwarten sofortige Ergebnisse. Sinnvolle Veränderungen erfordern Zeit und konsequenten Einsatz. Falsche Vorstellungen über eine schnelle Verbesserung können zu Selbstdruck führen und den Fortschritt behindern. Geduld und bewusstes Üben sind der Schlüssel.

Sagen Sie, was Ihr Therapeut Ihrer Meinung nach hören möchte

Ein häufiger Fehler besteht darin, eine idealisierte Version von sich selbst zu präsentieren, anstatt echte Gefühle mitzuteilen. Bearbeiten Sie sich weniger, machen Sie eine Pause, bevor Sie Gefühle rechtfertigen, und vertrauen Sie Ihrem Therapeuten, dass er das Gespräch leitet. Die Therapie ist ein sicherer Raum für ungefilterten Ausdruck.

Suche nach schnellen Lösungen

Bei der Therapie geht es nicht darum, Beschwerden zu beseitigen; Es geht darum, zu lernen, sich darin zurechtzufinden. Betrachten Sie die Therapie als eine nichtlineare Reise der Selbstfindung, nicht als Wundermittel. Wenn Sie sofortige Lösungen erwarten, werden Sie nur enttäuscht.

Schwierige Themen vermeiden

Unbequeme Themen wie Sex, Geld oder Drogenmissbrauch werden oft vermieden, obwohl die Therapeuten bereit sind, darüber zu sprechen. Benennen Sie Ihr Unbehagen und bitten Sie bei Bedarf um ein Tempo. Therapie ist ein Ort der ehrlichen Erkundung, nicht der Zensur.

Konzentration auf äußere Umstände

Viele konzentrieren sich auf die Veränderung äußerer Situationen, bevor sie sich mit inneren Mustern befassen. Die eigentliche Arbeit besteht darin, die Denkweise unabhängig von den Umständen zu ändern. Bei der Therapie geht es nicht darum, darauf zu warten, dass sich das Leben verbessert; Es geht darum, die Art und Weise zu verbessern, wie Sie darauf reagieren.

Übermäßiges Entlüften ohne Aktion

Entlüften kann vorübergehende Linderung verschaffen, führt jedoch nicht zu einer dauerhaften Veränderung. Die Therapie sollte über die bloße Beschwerde hinausgehen und sich auf umsetzbare Strategien konzentrieren. Erkunden Sie Ihre Rolle in der Situation und identifizieren Sie Verbesserungsmöglichkeiten.

Übermäßige Abhängigkeit von Ihrem Therapeuten

Erwarten Sie nicht, dass Ihr Therapeut alle Antworten gibt oder die innere Arbeit für Sie erledigt. Therapie ist ein gemeinschaftlicher Prozess, aber letztendlich sind Sie für Ihr eigenes Wachstum verantwortlich. Verlassen Sie sich nicht darauf, dass sie Ihre Probleme lösen; Suchen Sie nach Führung, nicht nach Abhängigkeit.

Versäumnis, Feedback zu geben

Geben Sie ehrliches Feedback darüber, was in der Therapie funktioniert und was nicht. Je offener Sie mit Ihren Reaktionen umgehen, desto effektiver wird der Prozess sein. Melden Sie sich, wenn Ihnen etwas nicht gefällt.

Therapie auf die Sitzung beschränken

Echte Veränderungen finden außerhalb des Therapieraums statt. Wenden Sie Erkenntnisse auf das tägliche Leben an, verfolgen Sie Muster zwischen Sitzungen und machen Sie die Therapie zu einem integrierten Bestandteil Ihrer Routine. Die bedeutendsten Durchbrüche entstehen, wenn Sie die Lehren der Therapie aktiv in der realen Welt nutzen.

„An uns selbst zu arbeiten ist eine Reise, die nie endet. Wir entwickeln uns ständig weiter und unsere Möglichkeiten zur Veränderung sind grenzenlos.“

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass eine wirksame Therapie mehr erfordert als nur die Anwesenheit. Durch die Vermeidung dieser häufigen Fehler und einen proaktiven, selbstbewussten Ansatz können Einzelpersonen ihre Heilung maximieren und dauerhafte positive Veränderungen erreichen.